Die Tarotkarten spiegeln Bilder und Symbole wieder, die einem in Krisen oder in verschiedenen Lebenssituationen weiterhelfen können. Die Symbole der Karten gehen bis zur Antike zurück und haben verschiedene Bedeutungen. Die Bilder auf den Karten sind ausgeglichen und harmonisch, sie entsprechen täglichen Situationen in verschiedenen Lebenslagen aller Menschen wieder.
Es gibt viele verschiedene Versionen des Tarot, aber das Kartenblatt beträgt immer 78 Karten. Die sind aufgeteilt in 22 Karten der Großen Arkana und 56 Karten der Kleinen Arkana. Die Große Arkana, oder auch Trumpfkarten genannt, deuten auf wichtige äußere oder innere Prozesse im Leben hin. Die Bilder der Kleinen Arkana spiegeln die Erfahrungen oder Erlebnisse der Großen Arkana auf persönlicher Ebene wieder. Das sind z.B. Verluste, Gefühlsumstände, Liebe, Enttäuschungen, gewöhnliche Alltagserlebnisse oder Ereignisse. Um die Karten zu legen, muss man vorher genau auf die Fragestellung achten. Eine Frage könnte lauten „Worum geht es in dieser Angelegenheit?“ oder „Was soll ich weiterhin tun, wie verhalte ich mich?“ Die Fragestellung kann auch zur persönlichen Weiterentwicklung gestellt werden. Danach kann man die Karten auslegen. Es gibt zahlreiche verschiedene Legesysteme wie z.B. das Keltische Kreuz. Dies ist das beliebteste und älteste Legebild.
Die Tarotkarten sollte man als Wegweiser oder Chance nutzen, sie nehmen einem keine Entscheidung ab, sondern sie weisen nur auf Tendenzen oder Aussichten hin.